Reinigung

Gebäudereinigung: Kosten sparen ohne Qualitätsverlust

So optimieren Sie Ihre Reinigungskosten und erhalten trotzdem beste Ergebnisse

28. November 2025 7 Min. Lesezeit Raccoon Facility

Die Kosten für Gebäudereinigung können einen erheblichen Anteil der Betriebskosten ausmachen. Mit den richtigen Strategien lassen sich diese Kosten optimieren – ohne Abstriche bei der Qualität.

Was kostet Gebäudereinigung?

Die Preise für professionelle Gebäudereinigung variieren je nach Region, Leistungsumfang und Objektgröße. Im Rhein-Main-Gebiet können Sie mit folgenden Richtwerten rechnen:

Typische Preisrahmen

  • Unterhaltsreinigung: 2,00 – 4,00 € pro m² (monatlich bei regelmäßiger Reinigung)
  • Büroreinigung: 30 – 45 € pro Stunde (professionelle Firma)
  • Grundreinigung: 4 – 10 € pro m² (einmalig)
  • Fensterreinigung: 2,50 – 5,00 € pro m² Glasfläche

Hinweis: Diese Preise sind unverbindliche Richtwerte. Die tatsächlichen Kosten werden individuell nach Objektbesichtigung und Anforderungsprofil kalkuliert. Jetzt unverbindliches Angebot anfordern →

Regionale Preisunterschiede im Rhein-Main-Gebiet

Die Kosten für Gebäudereinigung variieren je nach Stadt und lokalen Marktbedingungen. Hier ein Überblick über typische Preisspannen:

Standort Unterhaltsreinigung (€/m²) Büroreinigung (€/Std.) Besonderheiten
Frankfurt 2,80 – 4,50 € 35 – 50 € Höchstes Preisniveau, Bankenviertel teurer
Mainz 2,20 – 3,80 € 30 – 42 € Medienstandort, viele Büroflächen
Wiesbaden 2,50 – 4,20 € 32 – 45 € Landeshauptstadt, gehobenes Preisniveau
Darmstadt 2,30 – 3,90 € 30 – 40 € Wissenschaftsstadt, IT-Unternehmen
Offenbach 2,00 – 3,50 € 28 – 38 € Günstigstes Preisniveau in der Region

Stand: Dezember 2025. Alle Preise sind Richtwerte und können je nach Objekt und Anforderungen variieren.

10 Strategien zur Kostenoptimierung

1. Reinigungsintervalle anpassen

Nicht jeder Bereich muss täglich gereinigt werden. Eine bedarfsgerechte Planung kann erhebliche Einsparungen bringen. In unserem Ratgeber zu optimalen Reinigungsintervallen für Büroflächen erfahren Sie mehr dazu:

  • Wenig genutzte Räume seltener reinigen
  • Lager- und Technikräume nur monatlich
  • Hochfrequentierte Bereiche dafür intensiver

2. Reinigungszeiten bündeln

Wenn die Reinigungskraft für mehrere Bereiche gleichzeitig vor Ort ist, reduzieren sich Anfahrtskosten und Rüstzeiten. Stimmen Sie die Zeiten mit Ihrem Dienstleister ab.

3. Langfristige Verträge verhandeln

Jahresverträge oder Mehrjahresvereinbarungen bieten oft bessere Konditionen als kurzfristige Beauftragungen. Viele Anbieter gewähren bei längerer Bindung Rabatte von 5-15%.

Spartipp

Fragen Sie nach Paketpreisen! Die Kombination von Unterhaltsreinigung, Fensterreinigung und Grundreinigung bei einem Anbieter ist oft günstiger als Einzelbeauftragungen.

4. Flächenberechnung prüfen

Viele Angebote basieren auf Quadratmeterpreisen. Achten Sie darauf, dass nur die tatsächlich zu reinigende Fläche berechnet wird – nicht die Bruttofläche inklusive Schränken und Möbeln.

5. Eigenleistungen definieren

Manche Aufgaben können von Mitarbeitern übernommen werden:

  • Schreibtisch aufräumen vor der Reinigung
  • Geschirr in die Spülmaschine räumen
  • Müll bereits trennen

6. Qualität vor Billigpreis

Der günstigste Anbieter ist nicht immer der beste. In unserer Checkliste zur Auswahl der richtigen Reinigungsfirma finden Sie alle wichtigen Kriterien. Achten Sie besonders auf:

  • Tarifgebundene Bezahlung der Mitarbeiter
  • Versicherungsschutz
  • Referenzen und Bewertungen
  • Qualitätskontrollen

7. Moderne Reinigungstechnik

Professionelle Dienstleister mit modernem Equipment arbeiten effizienter. Fragen Sie nach:

  • Mikrofasertechnologie
  • Professionelle Reinigungsmaschinen
  • Umweltfreundliche Reinigungsmittel

8. Regelmäßige Leistungsüberprüfung

Vereinbaren Sie regelmäßige Begehungen mit Ihrem Dienstleister. So können Probleme früh erkannt und unnötige Leistungen identifiziert werden.

9. Saisonale Anpassungen

Im Winter mehr Eingangsreinigung wegen Streugut, im Sommer weniger – passen Sie den Leistungsumfang an die Jahreszeit an.

10. Digitale Kommunikation

Nutzen Sie digitale Tools für Abstimmungen, Mängelmeldungen und Leistungsnachweise. Das spart Zeit und vermeidet Missverständnisse.

Fallbeispiel: Wie ein Mainzer Büro 30% Reinigungskosten spart

Ausgangslage: Ein mittelständisches Unternehmen in Mainz mit 800 m² Bürofläche zahlte monatlich 2.800 € für die Gebäudereinigung – bei täglicher Reinigung aller Räume (ca. 3,50 €/m² monatlich).

Analyse: Nach einer Objektbegehung stellte sich heraus:

  • Das Lager (150 m²) wurde unnötigerweise täglich gereinigt
  • Drei Besprechungsräume wurden nur 2x pro Woche genutzt
  • Die Reinigung erfolgte tagsüber – mit höheren Stundensätzen

Optimierungsmaßnahmen:

  • Lagerräume nur noch wöchentlich statt täglich
  • Besprechungsräume bedarfsgerecht 2x pro Woche
  • Umstellung auf Reinigung nach Büroschluss (günstigere Tarife)
  • Paketvertrag mit Jahresbindung (10% Rabatt)

Ergebnis nach 6 Monaten

-30%
Kostenersparnis
1.960 €
Neue Monatskosten
10.080 €
Jährliche Ersparnis

Die Reinigungsqualität blieb dabei unverändert hoch – nur die Frequenz wurde dem tatsächlichen Bedarf angepasst.

Kosten-Nutzen-Analyse: Extern vs. Intern

Viele Unternehmen fragen sich, ob eigenes Reinigungspersonal günstiger wäre. Hier eine Gegenüberstellung:

Externe Reinigung

  • Keine Personalnebenkosten
  • Keine Ausfallrisiken
  • Professionelles Equipment
  • Flexible Anpassung
  • Skaleneffekte

Eigenes Personal

  • Lohnnebenkosten ca. 40%
  • Urlaubs-/Krankheitsvertretung
  • Equipment-Investition
  • Schulungsbedarf
  • Direkter Zugriff
Fazit

Mit der richtigen Strategie lassen sich Reinigungskosten um 10-30% senken, ohne die Qualität zu gefährden. Der Schlüssel liegt in der bedarfsgerechten Planung, langfristigen Partnerschaften und regelmäßiger Überprüfung. Als professioneller Gebäudereinigungsdienstleister im Rhein-Main-Gebiet beraten wir Sie gerne zu Ihren individuellen Optimierungsmöglichkeiten.

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Häufig gestellte Fragen

Die Kosten für professionelle Gebäudereinigung liegen typischerweise zwischen 2,00 und 4,50 Euro pro Quadratmeter monatlich, abhängig von Reinigungsintervall, Verschmutzungsgrad und Region. Im Rhein-Main-Gebiet sind 2,20 bis 4,00 Euro pro qm üblich, wobei Frankfurt am teuersten ist.

Reinigungskosten lassen sich senken durch: optimierte Reinigungsintervalle, Zusammenfassung von Reinigungszeiten, bedarfsgerechte Leistungspakete, langfristige Verträge mit Festpreisen und effiziente Flächennutzung.

Ja, professionelle Reinigungsfirmen sind oft günstiger als eigenes Personal, da sie Skaleneffekte nutzen, professionelles Equipment einsetzen und flexibler auf Bedarfsschwankungen reagieren können. Zudem entfallen Personalnebenkosten und Ausfallrisiken.

Die ideale Reinigungsfrequenz hängt von der Nutzung ab: Sanitärbereiche und Küchen sollten täglich gereinigt werden, Büroflächen 2-3x pro Woche, Besprechungsräume nach Bedarf und Lagerräume wöchentlich bis monatlich. Eine bedarfsgerechte Planung spart Kosten ohne Qualitätsverlust.

Achten Sie auf: klare Leistungsbeschreibung mit Flächenangaben, transparente Preisgestaltung (Festpreis vs. Stundenlohn), Kündigungsfristen und Vertragslaufzeit, Qualitätskontrollen und Reklamationsmanagement, sowie Regelungen zu Ersatzpersonal bei Krankheit oder Urlaub.